Durchführung des Projekts :

Geplant ist, zunächst in monatlichen Treffen die Teilnehmenden zu bilden und zu informieren. Dann sollen Zisternen errichtet werden. Alle Teilnehmenden sollen selbst zu Multiplikatoren werden.

1. Phase: Bewusstseinsbildung:

Geplant sind im Vorträge und Diskussionen, Praxiswerkstätten, Kunst und Theaterwerkstätten und Filme zu folgenden Themen:

  • Was ist die Umwelt? Was ist ökologischer Landbau?
  • Die Müllproblematik
  • Wasser ist Lebensmittel: Verantwortlicher Umgang, Probleme mit Wasserverschmutzung, fehlende Kanalisation.
  • Lösungsmöglichkeiten: keine Verschwendung, alternative Ernährungsmöglichkeiten, Müllvermeidung, Kompostierung und natürlicher Dünger, Aufforstung im eigenen Dorf, Abwasserentsorgung
  • Wie kann neues Wissen multipliziert werden?

2. Phase: Die Zisternen

Zum Thema Regen und Trockenheit ist ebenfalls zunächst ein Theorie- und Ausbildungsblock geplant:

  • Regen und Trockenheit – geographisches Basiswissen
  • Wie kann man Wasser konservieren?
  • Biblische Grundlagen zum Thema Wasser und Jesu Ermutigung, selbst etwas zu verändern
  • Wie baut man eine Zisterne?,
  • Wie wird gefiltert und Trinkwasser aufbereitet?
  • Wie wird eine Zisterne unterhalten und gepflegt?
  • Zisternenbau als Beitrag zum Gemeinwohl
  • Wasser, Trockenheit, Politik und Wirtschaft

Danach ist der Bau der Zisternen geplant. Die Zisternen bestehen aus einem großen Metalltank, in den der Regen, wenn er dann einmal kurz und heftig fällt, von den Dächern geleitet wird. Die benutzte Technologie ist einfach und billig und kann innerhalb von 5 Tagen aufgebaut werden.
Einige Zisternen sollen auf dem Gelände der Kirchengemeinden entstehen und für alle zugänglich sein. Weitere Zisternen werden in Gemeinschaftsarbeit für Familien gebaut. Die Zuteilung richtet sich nach dem Grad der Bedürftigkeit. Die Zisternen werden nicht geschenkt. Die Familien, die eine Zisterne erhalten haben, zahlen pro Monat den Gegenwert eines Sackes Zement. Mit diesem Geld wird ein Fundus angelegt, der dann anderen zugute kommt. Dies auch, um den Menschen Wege der Selbstorganisation aus der Abhängigkeit zu zeigen.
Das Projekt soll die Betroffenen auch politisch weiterbringen, damit ihre Stimmen nicht, wie sonst üblich, mit leeren Wahlversprechungen von Politikern gekauft werden.