Heute nehmen ca. 160 Jugendliche beiderlei Geschlechts an den Angeboten des Zentrums teil. Sie gehören aber keinen Jugendbanden mehr an, da diese sich in dem betreffenden Stadtgebiet weitgehend aufgelöst haben. Die Hauptattraktion bilden Kurse in Folkloretänzen, die jeweils mit Gesprächsrunden über verschiedene Themen wie Sexualität, Verhütung, Drogenkonsum, friedliche Konfliktbewältigung, Schule, Fortbildung, etc. beginnen und den Jugendlichen helfen, sich als Gruppe mit gemeinsamem Anliegen zu empfinden. Schulbesuch ist für alle Beteiligten der Kurse obligatorisch.
Von Zeit zu Zeit werden in oder außerhalb des Hauses berufsbildende Kurse angeboten oder vermittelt, wenn eine günstige Partnerschaft dafür gewonnen werden kann. 2009 nahmen 10 Jugendliche an einem Computergrundkurs teil, den eine befreundete Organisation anbot.

Die bisherige Bilanz der Arbeit in Stichworten

  • Selbstwertgefühl, soziales Verhalten und schulische Leistungen der Jugendlichen haben sich bemerkenswert verbessert.
  • Nicht wenige haben nach Absolvierung von Weiterbildungskursen Arbeit gefunden und eigene Familien gegründet.
  • Jugendliche Straftäter wurden durch Intervention von Olga do Nascimento auf Bewährung entlassen, nachdem CDHEC ihnen eine Arbeit vermittelt und zugesagt hat, sie weiterhin zu begleiten.
  • Andere sind auf dem Weg, mit Hilfe der ambulanten Entzugseinrichtung CAPS von ihrer Drogenabhängigkeit wegzukommen, was auch für ihre oftmals total überforderten und verzweifelten Angehörigen eine enorme Erleichterung bedeutet.
  • Das Ansehen der Institution ist durch die aktive Mitarbeit der Koordinatorin im Bürgerrat der Staatsanwaltschaft und in verschiedenen Bürgergremien, ihre Teilnahme an Seminaren und Fortbildungen zu einschlägigen Themen sowie durch ihre Vortragstätigkeit an der Universität und an Schulen sehr gestiegen.