„Um wieder Hoffnung spüren zu können, muss der von der Gesellschaft verachtete Jugendliche sich angenommen fühlen. Nur durch den freundschaftlichen Blick eines anderen wird er sich langsam als Person, die etwas wert ist, wiederentdecken, fähig zu positivem Handeln. Er braucht jemanden, der ihm zuhört, seine Schmerzen und  Bedürfnisse wahrnimmt und seine wirklichen Wünschen erkennt. Dieses Zuhören erfordert viel Zeit und Geduld, denn er hat Angst, aus sich herauszugehen und vertraut sich nicht jedem Beliebigen an. Er muss spüren, dass der andere nicht nur nicht richtet, sondern ihn in seiner ganzen Tiefe versteht.“

Olga do Nascimento

Olga berät einen Jugendlichen