Soziale Arbeit im Armutsviertel

Ein Kindergarten in einer Favela, einem Armutsviertel am Rande von Sao Paulo. Unterstützt wird er vom deutschen Pharmaproduzenten Bayer. Vor allem größere Unternehmen sind auch sozial tätig. Brasilien ist zwar die zehntgrößte Industrienation der Welt, leidet aber weiterhin unter extremer Armut und sozialer Schieflage. Bayer zum Beispiel, sagt Eckhard Michael Pohl, Sprecher der deutsch-brasilianischen Industrie- und Handelskammer, unterhalte in Brasilien 16 Sozialprojekte: "Wir machen in Sao Paulo und Belford Roxo 'social volunteering', das heißt, Mitarbeiter des Unternehmens gehen an einem oder zwei Wochenenden jährlich in ein Sozialprojekt in einer Favela und arbeiten dort umsonst, um die Projekte voran zu treiben."

Von Gottfried Stein, ARD-Hörfunkstudio Südamerika
Tagesschau-online, 2.5.2010