mit den indigenen Völkern.
In einer Erklärung hat die Brasilianische Bischofskonferenz (CNBB) bei ihrer 49. Vollversammlung

im Wallfahrtsort Aparecida im Bundesstaat São Paulo den indigenen Völkern des Landes ihre Solidarität versichert. „Wir nehmen erneut das Leiden und die Ungerechtigkeit zur Kenntnis, welche den indigenen Völkern unseres Landes widerfahren. Daher können wir nicht anders, als ebenso solidarisch wie beschämt auf die schlimme Situation zu reagieren, in der sich so viele unserer Brüder befinden“, heißt es in der Erklärung.
„Von den mehr als 250 indigenen Völkern Brasiliens leben etwa 90 in selbstgewählter Isolation, inmitten des Waldes, aber ihr Leben wird durch Großprojekte der Regierung bedroht, von denen viele Teil des Nationalen Wachstumsbeschleunigungsprogramms (PAC: Programa Nacional de Aceleração do Crescimento) sind“, beklagen die Bischöfe. Viele indigene Gemeinden seien unablässigem Druck ausgesetzt, ihr Land werde nicht anerkannt, ihre Anführer erhielten Morddrohungen oder würden willkürlich verhaftet, ihr Kampf um ihre verfassungsrechtlich geschützten Rechte werde kriminalisiert.
Die CNBB rief die brasilianische Regierung dazu auf, ihre Pflichten zu erfüllen, indigenes Land als solches zu kennzeichnen und zu schützen und den Schutz der Indigene zu gewährleisten.