Altamira, 15.6.2012 - Im Vorfeld des Rio+20-Gipfels haben hunderte Menschen - indigene und lokale Bevölkerung sowie AktivistInnen - die Baustelle des Belo Monte-Staudamms am Xingu-Fluss in Amazonien besetzt. Sie bildeten den Spruch "Pare Belo Monte" (Stop Belo Monte), gruben einen Durchbruch in einen Erddamm, um den natürlichen Lauf des Xingu wieder herzustellen, und pflanzten neue Bäume am durch die Bauarbeiten beschädigten Flussufer. Damit zeigen sie der Weltöffentlichkeit ihren anhaltenden Widerstand gegen das Projekt, das im Namen von Klimaschutz und "Grüner Wirtschaft" zu Vertreibung und gravierender Umweltzerstörung führen wird, und fordern die Aufgabe des Vorhabens.


Unten stehend finden Sie die ausführliche Pressemitteilung zur Aktion. Weitere Fotos sind zu finden hier.
Auch in Deutschland werden in der kommenden Woche Solidaritätsaktionen mit den Protestierenden stattfinden, nähere Informationen hier.